*
blog-header-01
blockHeaderEditIcon

Mehr Erfolg Blog

RSS-URL: /blog/rss/default 

Ich, ein Experte? Kann das wirklich sein?

Buch schreiben, Experte sein

Es liegt in der menschlichen Natur, andere Menschen zu bewundern. Dies geschieht von klein auf, indem wir uns unsere Lieblingsserien im Fernsehen anschauen und die Schauspieler bewundern. Wir wären gerne so wie sie. Ebenfalls sehen wir die Auftritte der Musiker, für die wir schwärmen. Wir verlieben uns in sie (oder das was wir in Kindertagen bzw. Jugendtagen für verlieben halten. Den Spruch „Ich will ein Kind von dir“ hat doch fast jeder Sänger einer Boyband schon mal auf einem Transparent gesehen. Aber auch Sängerinnen erhalten Liebesbriefe ihrer Fans) oder wollen so aussehen wie sie und das ausstrahlen, was sie ausstrahlen. Diese kindliche/jugendliche „Liebe“ lässt mit dem Erwachsenwerden zwar nach, doch nicht die Bewunderung für andere Menschen. Waren es in Kinder- bzw. Jugendtagen „nur“ Schauspieler oder Sänger (bei einigen auch Sportlern), welche wir bewundert haben, so kommen später Experten dazu. Wir hören uns z. B.  Meinungsbildner aus der Wirtschaft an und wünschen uns, so zu sein wie sie. Wir sehen erfolgreiche Unternehmer, wie sie dank ihrer Expertise auf exklusiven Events sprechen und die Massen begeistern – ja auch wir als Teil der Masse sind begeistert. Begeistert über ihr Knowhow und über das, was sie erreicht haben. 

Doch was ist mit uns? Trauen wir uns etwas zu? Glauben wir, dass auch wir als Experte auf einem bestimmten Gebiet gelten können? Oft sind wir gegenüber unseren eigenen Stärken eher blind. Wir halten Dinge, die wir gut können, die wir „schon immer“ machen, für selbstverständlich und denken nicht dran, dass hieraus eine Expertise gewonnen werden kann. 

Schauen wir beispielhaft auf Lisas Geschichte (Name und Rahmenbedingungen geändert.)

Lisa ist seit ihrer frühen Jugend interessiert an dem Thema „Menschenrechte“. Dies führte dazu, dass sie bereits mit 18 Jahren in eine im Bundestag vertretene Partei eintrat. Recht schnell gelang es ihr, wichtige Positionen im Parteivorstand auf unterschiedlichen regionalen Ebenen zu erlangen. Zudem arbeitet sie in einem Verein mit, welcher sich international für Frieden und Menschenrechte einsetzt. Unterschiedliche Lokalzeitungen berichten regelmäßig über Aktivitäten, bei denen Lisa involviert ist. Lisa ist heute 30 und hat dies alles immer für selbstverständlich gehalten. Das Wissen, welches sie durch ihre aktive Arbeit erworben hatte, hat sie nie als besonders erwähnenswert empfunden. Ebenso hielt sie Ihre Bekanntheit immer für selbstverständlich (Bekanntheit, welche sie innerhalb ihrer Partei, des Vereins, in dem sie sich engagiert, sowie bei der Allgemeinheit durch die Artikel in der Zeitung erworben hatte). Besser gesagt: ihr war nicht bewusst, in welchem Umfang sie bereits Bekanntheit besitzt. Und nun sagte ihr ein guter Freund: „Du bist eine Expertin! Du befasst dich seit Jahren mit dem Thema Menschenrechte und hast schon eine gute Bekanntheit. Doch du kannst deine Bekanntheit noch weiter ausbauen. Schreib doch ein Buch über das Thema wie die Situation der Menschenrechte international ist. Durch dieses Buch wirst du als Expertin wahrgenommen.“ Dies wollte Lisa erst gar nicht glauben. Doch der gute Freund hat es  dank seiner Hartnäckigkeit geschafft, sie davon zu überzeugen, ein Buch zu schreiben. Durch dieses Buch hat es Lisa geschafft, heute als Expertin für das Thema „Menschenrechte“ wahrgenommen zu werden. Häufig wird sie als Referentin geladen. Sie erreicht jetzt noch viel mehr Menschen als je zuvor und ihre Bekanntheit hat sich um einiges erweitert. Für diesen Tipp und für die Hartnäckigkeit ist sie ihrem guten Freud ewig dankbar.   

Was waren Lisas Gedanken, bevor sie sich entschlossen hat, auf ihren guten Freund zu hören? Es waren Gedanken der Unsicherheit. Bestimmt hat sie sich gefragt: „Wer soll denn ein Buch von mir kaufen? Mich kennt doch keiner!“ Dabei hat sie nicht bedacht, welchen Bekanntheitsgrad sie durch ihre Aktivitäten bereits besitzt. Zudem dachte sie bestimmt: „Ich habe doch nicht das nötige Knowhow, um ein Buch zu schreiben“. Sie war sich nicht bewusst, welches Wissen sie bereits besitzt.

Lisa hat es geschafft, ihre Zweifel zu überwinden und ist heute noch erfolgreicher. Jetzt sind Sie dran! Hören Sie auf damit, nur andere Menschen zu bewundern und werden Sie sich des Goldes in Ihnen bewusst!

(Torben Zahradnicky)

Footer-text-01
blockHeaderEditIcon

Copyright by Agentur LöwenStern 21® (2018) / Impressum / Datenschutz / Login

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail